China im Aufbruch – wohin?

Konferenz der Marx-Engels-Stiftung

Über ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt heute in China. In den letzten Jahrzehnten hat das Land einen stürmischen ökonomischen Aufschwung genommen. In China produzierte Waren sind heute auf allen Märkten der Welt präsent; gleichzeitig macht die insgesamt gestiegene Kaufkraft der chinesischen Bevölkerung China zu einem der interessantesten Absatzmärkte für die Exportindustrie der kapitalistischen Metropolen.

Aber Wirtschaftswachstum und sozialer Fortschritt gehen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen, nicht unbedingt Hand in Hand. Was in jüngster Zeit etwa über brutale Arbeitsbedingungen in chinesischen Ziegeleien und Bergwerken, über dramatische Umweltschäden im “Land der Mitte” zu lesen war – sind das von der westlichen Propaganda hochgespielte Einzelfälle, oder ist das symptomatisch für die soziale Schieflage einer ganzen Gesellschaft?

Wohin geht die von einer kommunistischen Partei regierte Volksrepublik China? Diese Frage soll unsere Tagung zu beantworten versuchen.

Referate u.a. von Matin Baraki, Marburg, Theodor Bergmann, Stuttgart, Rolf Berthold, Berlin, Ulrike Eifler, Marburg, Manfred Lauermann, Hannover, Helmut Peters, Berlin, Manfred Szameitat, Frankfurt/M. Angefragt: Joachim Bischoff, Hamburg und John P. Neelsen, Tübingen.

Ort: Marburg

Zeit: Samstag / Sonntag, 12. / 13. April 2008




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